Kettenhäuser mit Dachterrasse

 

Elfriede-Stremmel-Straße

Einfamilienhaus mit Dachterrasse – Haustyp C
BDA-Architekturpreis 2000 für
“Gute Bauten in Wuppertal”

Häuserreihe Typ C

Gebäudedaten

  • 700 m³ umbauter Raum
  • 130 m² Wohnfläche
  • 9,25m Breite der Grundstücke = Achsmaß der Häuser

Städtebau

  • Die Höhenstaffelung der Häuser folgt dem Hangverlauf in Nord-Südrichtung parallel zur Waldkante und hinteren Baugrenze.
  • Farbige Zwischenbauten mit Flachdach bilden die “Kettenglieder” zwischen den Hauseinheiten und vermitteln den Höhenversprung.
  • Durch 2-geschossige Vorbauten werden kleine Eingangshöfe gebildet und die lange Hauszeile strukturiert.
  • Jedes Haus der Kette ist durch seine markante Pultdachform einzeln ablesbar.
  • Im EG des Zwischenbaues sind Garagen bzw.Abstellräume angeordnet.

Architektur + Gestaltung

  • Die statische Struktur des Gebäudes ermöglicht vielfältige Grundrisslösungen.
  • Die günstige Lage des Treppenraumes ermöglicht nach Anordnung eines zusätzlichen Einganges leicht auch eine Zweifamilienhaus- oder Einliegernutzung.
  • Die Terrassenbereiche der Wohnräume im EG sind zum Wald hin orientiert (Ostlage). Große Dachterrassen über den Vorbauten im OG mit Süd und Westlage.
  • Geschossübergreifende Fensterelemente,weiße Putzflächen mit Holzfenstern sowie farbige Faserzementtafeln mit Schiebeläden unterstützen die klare Formsprache der Planung.

Beteiligung der Nutzer (Gestaltungsvarianten)

  • Freie Wahl zur Lage der nichttragenden Wände, hierdurch Anpassung der Grundrisse an das individuellle Wohnverhalten der Bewohner.
  • Auswahl von unterschiedlichen Fensterformaten an hierfür vorgesehenen Fassadenbereichen im Vorbau EG und OG sowie Gartenseite.
  • Einbau einer Galerie über dem Wohnraum möglich.
  • Farbwahl durch die künftigen Nutzer für die Zwischenbauten in den vorgegebenen Farbtönen rot oder blau.Der starke Farbakzent wird durch die Einplanung von gleichfarbigen Schiebeläden in der jeweiligen Fassade unterstüzt und verleiht den Häusern ein markantes Erscheinungsbild.

Umwelt + Ökologie

  • Sämtliche Wegeflächen und Stellplätze sind als sickerfähiges Pflaster ausgebildet.
  • Nutzung des Regenwassers (3000 l Zisternen) für WC-Spülung, Waschmaschine und Gartenbewässerung.
  • Anordnung von Sickergräben für das überschüssige Regenwasser auf den jeweiligen Grundstücken (Sicherung des Grundwasserspiegels und Entlastung des Kanalnetzes).
  • Niedrigenergiehausstandard (im 3.Bauabschnitt).
  • Einsatz von schadstoffarmer Gas-Brennwerttechnik in Verbindung mit Solarspeichersystem.
  • Solare Brauchwassererwärmung (300 l Solarspeicher) über hocheffiziente Vakuumröhrenkollektoren.